Worauf muss man beim Kauf einer Sonnenbrille achten?

UV-Schutz

Die wichtigste Aufgabe einer Sonnenbrille ist der Schutz vor der schädlichen UV-Strahlung. Kaufen Sie nur Brillen mit einem CE-Zeichen auf der Innenseite des Brillenbügels. Es belegt, dass die Brille die grundlegenden EU-Sicherheitsforderungen erfüllt und ist in Deutschland Pflicht.

Farbe der Gläser

Die Farbe der Gläser hat nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Die Intensität der Tönungsfarbe hat lediglich Auswirkungen auf den
Blendschutz. Braune, graue und grüne Gläser verfälschen die Farben der Umgebung am wenigsten. Bei gelben, roten und blauen Gläsern braucht das Auge eine gewisse Reaktionszeit, um die Farbe – wenigstens teilweise – zu "neutralisieren". Hier ist Vorsicht gerade im Straßenverkehr geboten. Gelbe und orangefarbene Brillengläser wirken kontraststeigernd und werden deshalb gerne beim Sport verwendet.

Qualität der Gläser

Eine Sonnenbrille sollte, wie jede andere Brille auch, gut geschliffene Gläser haben. Mineralglas und Kunststoff eignen sich gleichermaßen. Hochwertige Gläser der "Optischen Kategorie 1" weisen keine Schlieren, Blasen oder Einschlüsse auf, die zu Kopfschmerzen und müden Augen führen können. Auf einen leichten Fingerdruck hin darf das Glas nicht in sich nachgeben. Ein durch das Brillenglas fixierter Gegenstand sollte sich beim Bewegen der Brille nicht verziehen oder verzerren.

Phototrope Gläser

Hell oder Dunkel – Sie können sich nicht entscheiden?
Phototrope Gläser nehmen Ihnen die Entscheidung ab. Wie durch Zauberei und in Sekundenschnelle verdunkeln sich die Gläser bei UV-Einwirkung. Kommen Sie in lichtgeschützte Umgebung, verschwindet die Tönung. Haben Sie lichtempfindliche Augen? Mit selbsttönenden Gläsern ersparen Sie sich den Wechsel zwischen Standard- und Sonnenbrille.